48HRS Leipzig

Moderne trifft hier auf Geschichte und Kultur

Tag 1
9.30 Uhr: Ein Frühstück der unvergesslichen Art bietet die Kiwara Lodge im Leipziger Zoo. Die Außenanlage ist der afrikanischen Savanne nachempfunden und so geben sich hier allmorgendlich Antilope, Giraffe und Zebra die Klinke in die Hand. Neben Brötchen, Aufschnitt und Säften tischt das reichhaltige Buffet auch exotische Speisen auf und lädt anschließend zum Besuch in einem der artenreichsten Zoos Europas ein.

13.00 Uhr: An der Grimmaischen Straße/Ecke Neumarkt befindet sich die Mädlerpassage. Die elegant überdachte Verkaufsmeile wurde 1912 auf Geheiß des Kofferfabrikants Anton Mädler nach Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II erbaut. Neben kleinen Ladengeschäften und Gaststätten befindet sich heute in dem einstigen Messehaus der berühmte Auerbachs Keller im Untergeschoss des Gebäudes.

14.00 Uhr: Der Auerbachs Keller ist die wohl bekannteste Gaststätte Leipzigs. Während seines Studiums war Johann Wolfgang von Goethe ein oft gesehener Gast der Schankstätte, die auch Schauplatz in seinem „Faust“ wurde. Im „Großen Keller“ werden vorrangig klassisch sächsische Gerichte serviert, Liebhaber der gehobenen feinen Küche werden dagegen in den „Historischen Weinstuben“ bedient.

16.00 Uhr: Das Café Corso in der Brüderstraße ist ein familiengeführtes, traditionsreiches Unternehmen, das bereits seit 1912 für die hohe Qualität der in Handarbeit hergestellten Backware bekannt ist. Neben Baumkuchen und Original Leipziger Lerchen ist es vor allem der Christstollen, der die Besucher zu Scharen anlockt. Produziert wird das ganze Jahr über, probieren ist daher ein absolutes Muss!

18.00 Uhr: Die Seeterassen Sole Mio befinden sich südlich von Leipzig, mit dem Auto in knapp 20 Minuten zu erreichen. Direkt am Cospudener See gelegen, eignet sich die Location ideal um den Tag ausklingen zu lassen und der Sonne beim Untergehen zuzusehen. Neben Antipasti, Salaten und Pasta finden sich auch hervorragend zubereitete Fischgerichte in der Karte wieder. Eine Reservierung erweist sich als sinnvoll, da das Restaurant eine beliebte Adresse bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen ist.

Tag 2
10.00 Uhr: Das Café Maître im Süden Leipzigs ist ein im Jugendstil gehaltenes Caféhaus und somit der ideale Ort, um in wunderschöner Atmosphäre zu frühstücken. Das Frühstück wird in verschiedenen Menüvarianten angeboten und ist stark französisch geprägt. Neben glutenfreien Brötchen werden im Café auch hausgemachte Croissants und Brioche angeboten, deren süßlicher Duft bis auf die Straße hinaus getragen wird und einem bereits dort das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

11.30 Uhr: Das Museum der bildenden Künste auf dem ehemaligen Sachsenplatz wurde nach seiner vollständigen Zerstörung während des 2. Weltkriegs Ende 2004 wieder eröffnet. Die Berliner Architekten Hufnagel / Pütz / Rafaelian entwarfen den quaderförmigen Neubau, der sich mit seiner Höhe von 36 Metern deutlich von der umgebenden Bebauung abhebt. Der gläserne Kubus beherbergt zahlreiche Sammlungen bedeutender deutscher und niederländischer Künstler wie Casper David Friedrich und Frans Hals, die Ausstellungen alternieren alle paar Monate.

14.30 Uhr: Das Stelzenhaus ist ein elegantes Restaurant in einer ehemaligen Lagerhalle im Leipziger Stadtteil Plagwitz. Die Karte variiert je nach Jahreszeit und überzeugt vor allem durch leckere Suppen, knackige Salate und zart zubereitete Fischgerichte. Mit einem wunderschönen Blick über den Karl-Heine-Kanal ist das Stelzenhaus ein wunderbarer Ort für eine ausgedehnte Mittagspause.

16.00 Uhr: Auf der Rückseite des alten Rathauses befindet sich der Naschmarkt. Der Name stammt aus jener Zeit, wo an diesem Platz vor allem der Handel mit Obst stattfand, das damals als Naschwerk bezeichnet wurde. Heute laden zahlreiche Cafés zu Füßen des Goethe-Denkmals zu einer kleinen Verschnaufpause ein, im Winter wird der Platz zu Teilen vom ansässigen Weihnachtsmarkt belegt. Fußläufig ist auch die Thomaskirche gut zu erreichen, die auf Grund des Thomanerchores und als Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach weltweit Berühmtheit erlangte.

18.00 Uhr: Der Panorama-Tower ist wohl der ideale Schauplatz, um einen 48-Stunden-Trip nach Leipzig gebührend ausklingen zu lassen. Mit dem Lift geht es hoch in die 29. Etage, von wo man eine nahezu 360° Aussicht über die Stadt hat. Das dazugehörige Restaurant ist so konzipiert, dass je Himmelsrichtung ein Teilrestaurant existiert und wie folgt benannt wurde: Tokio, Kapstadt, New York und St. Petersburg. Fensterplätze müssen unbedingt reserviert werden, um bei einem Glas Wein und einem Stück Rinderfilet den Sonnenuntergang über den Dächern Leipzigs zu genießen.

Unterkünfte für einen perfekten 48-Stunden-Aufenthalt gibt es natürlich auch: Gegenüber vom Leipziger Hauptbahnhof gelegen befindet sich Viktor’s Residenz-Hotel. Das Hotel im Jugendstill überzeugt vor allem durch seine zentrale Lage und das traditionelle Interieur. Highlight: die hauseigene Bar. Unweit des Naschmarkts befindet sich das Steigenberger Grandhotel Handelshof. Das historische Hotel beherbergte ursprünglich das Messegebäude und ist heute vor allem durch seinen exzellenten Service bekannt. Die Zimmer sind stilvoll eingerichtet, der großzügige Spa- und Fitnessbereich erstreckt sich über zwei Etagen.