48HRS Würzburg

Die Stadt des Schoppens

Tag 1
10.00 Uhr: Für einen perfekten Start in den Tag empfiehlt sich ein Besuch im Café Wunschlos glücklich im Herzen Würzburgs. Langschläfer-freundlich serviert das Café an Wochenenden bis 16 Uhr Leckereien aus seiner Frühstückskarte, darunter hausgemachte Zimtschnecken, Waffeln und Bircher-Müsli. Neben Mailänder Salami und cremigen Bergkäse gibt es auch viele vegetarische und vegane Varianten, weshalb sich allein wegen des exotischen Räuchertofu-Kidneybohnen-Aufstrichs ein Abstecher ins Wunschlos glücklich lohnt.

12.00 Uhr: Die Festung Marienberg ist fußläufig erreichbar. Die um 1200 erbaute Anlage wurde nach der schweren Bombardierung Würzburgs zum Ende des 2. Weltkriegs wieder aufgebaut und beherbergt heute zwei Museen. Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt. Der Rückweg ist über den Japanischen Garten möglich, der sich auf dem Gelände der Bundesgartenschau von 1990 befindet.

14.30 Uhr: Das beschauliche Casa del Gusto, unweit der Augustinerkirche, bietet hervorragende Pasta und Pizza in gemütlicher Atmosphäre an. Antipasti mit exzellentem Olivenöl und guter Wein sind hier der Dauerrenner. Auch das täglich wechselnde Tagesangebot erfreut sich großer Beliebtheit und so wundert es nicht, dass das Casa del Gusto Anlaufstelle für Würzburger sowie Touristen gleichermaßen ist.

16.00 Uhr: Das Café Michel direkt am Marktplatz ist unumgänglich bei einem Besuch der Stadt. Urige Eckbänke aus Holz, hohe Decken sowie die Galerie sorgen für eine gemütliche Atmosphäre in dem traditionsreichen Caféhaus, das 2011 seinen 100. Geburtstag feierte. Neben einer großen Auswahl an köstlichen Torten und Kuchen, ist das Café auch für seine Strudel bekannt, die sowohl mit süßer als auch herzhafter Füllung angeboten werden.

18.00 Uhr: Am Rande der Innenstadt befindet sich die Würzburger Residenz mitsamt Hofgarten und Hofkeller. Wer sich für die Geschichte des Weines aus der Region, den Anbau und die Kunst des Kelterns interessiert, dem soll die abendliche Kellerführung in der Residenz ans Herz gelegt werden.

21.00 Uhr: Der Würzburger Ratskeller mit typisch fränkisch rustikalem Interieur bietet deftige Speisen an. Direkt am bekannten Vierröhrenbrunnen gelegen, kann man den Tag hier bei gutem Wein ausklingen lassen.

Tag 2
10.00 Uhr: Wach werden im Café Neubau. Liebhaber des Kaffees kommen hier vollkommen auf ihre Kosten, der hier in unzähligen Variationen und unterschiedlichster Herkunft angeboten wird. Das Frühstück wird als Menü à la Carte bestellt und fällt sehr üppig aus. Eine Reservierung in dem gemütlich kleinen Café erweist sich allerdings als notwendig.

11.30 Uhr: Im ehemaliger Getreidespeicher am Alten Hafen der Stadt befindet sich seit 2002 der Kulturspeicher, der neben einem Museum und Theater auch eine Tanzwerkstatt beherbergt. Die Fassade des Gebäudes, die aus den Federn der Architekten Peter und Christian Brückner stammt, besteht aus über 2.000 Naturstein-Lamellen, die jeweils circa 130 kg auf die Waage bringen. Besonders interessant: seit Sommer diesen Jahres ist am ersten Sonntag jeden Monats der Eintritt frei und zwar für alle.

15.00 Uhr: Das Bürgerspital in der Altstadt ist ein Familien geführtes Unternehmen und bietet von Leberkäs über fränkische Mostsuppe bis hin zum Mainflößersteak diverse lokale Spezialitäten an. Ein Tisch in der alten Weinstube bietet den idealen Ort für ein uriges Mittagessen nach traditioneller Art.

16.30 Uhr: Ein Spaziergang zum St. Kiliansdom zu Würzburg ist Pflicht. Der 1040 erbaute Dom ist das viertgrößte romanische Kirchengebäude in Deutschland. In unmittelbarer Nähe, am Oberen Marktplatz gelegen, befindet sich das Café Schönborn. Auf zwei Etagen lädt das gemütliche Ambiente zu einem Kaffee ein. Im Sommer stehen außerdem 150 Außensitzplätze zur Verfügung, Sehenswürdigkeiten wie die Marienkapelle und die Würzburger Stadtbücherei befinden sich in fußläufig Entfernung.

18.00 Uhr: Die Alte Mainbrücke ist der ideale Ort, den Abend einläuten zu lassen. In nächster Nähe der Brücke, die bis 1886 Würzburgs einziger Flussübergang war, befinden sich kleine Weinstuben, in denen Schoppen, ein Viertelliter Wein, bestellt werden kann. Das sogenannte Brücken-Schoppen, ein allabendlich wiederkehrendes Ritual in Würzburg.

20.00 Uhr: Mitten in der Innenstadt befindet sich das Marktbärbel, ein kleines gemütliches Restaurant. Hier wird sehr auf die Frische der Produkte geachtet, weshalb das Angebot saisonal stark variiert. Zwischen typisch fränkischen Gerichten fanden auch Salate, Pasta und Fisch Einzug in die Karte, besonders beliebt ist der geschmorte Ochsenbacken in Rotweinsauce.

Unterkünfte in Würzburg:
Das Hotel Rebstock gehört zu der Best Western Group und eignet sich ideal für einen Wochenendtrip. In direkter Nachbarschaft zum Würzburger Dom befindet das Hotel im Herzen der Stadt. Neben modernen Zimmern und Suiten wird die Nutzung eines nahe gelegenen Fitnesscenters und Sauna angeboten. Fußläufig vom Bahnhof entfernt, am Rande der Fußgängerzone, befindet sich der Würzburger Hof. Die stilvoll und modern eingerichteten Zimmer verfügen allesamt über freies WLAN und laden zu einem gemütlichen Aufenthalt ein.