Jetzt bewerben: ZWP Designpreis 2015

Deutschlands schönste Zahnartpraxen

Insgesamt 70 Teilnehmer mit individuellen Ideen haben sich vergangenes Jahr für den “Designpreis für Zahnarztpraxen” in Deutschland angemeldet. Mit durchgehend hoher Qualität und einem perfekten Zusammenspiel von Farbe, Form, Licht und Material wollten Praxisinhaber, Architekten, Designer, Möbelhersteller und Dentaldepots die Jury überzeugen. So haben es neun Praxen geschafft die Jury für sich zu gewinnen:

Die Praxis “Zahnärzte im Kaisersaal” in Berlin ist eine davon, denn hier ist es dem Zahnarzt Andreas Bothe und Treiling Architekten gelungen, das historische, um 1911 am Kurfürstendamm errichtete, Gebäude zu erhalten und es dennoch der Gegenwart anzupassen. Diese Praxis ist ein gutes Beispiel dafür, dass Stuck und Deckenmalerei kein Widerspruch zu fortschrittlicher Zahnheilkunde ist. Auf 208 Quadratmetern begegnen sich Historie und Moderne und verschmelzen zu einem außergewöhnlichen Raumerlebnis.

Die Praxis Leipziger 14 in Berliner Mitte hat sich als Ziel gesetzt, nicht wie eine Zahnarztpraxis auszusehen und hat damit überzeugt: Ein edler Materialmix aus amerikanischem Nussbaum, Pietra Grey Marmor und bronzefarbenen metallischen Oberflächen schaffen ein Lounge-Ambiente für angstfreie und entspannte Zahnarztbesuche.

Die Praxis am Stadtpark in Haslach im Kinzigtal gewinnt dank ihrer architektonischen Schwarzwald-Idylle: Eine alte eingeschossige Schreinerwerkstatt wurde in eine 400 Quadratmeter große Praxis mit Zahnlabor umfunktioniert – dunkler Holzboden und rustikale Eichenbohlen sorgen für ein uriges Ambiente. Backsteinwände stehen im Kontrast zu den Glaswänden und der Wartebereich mit italienischer Kaffeebar versprüht einen gewissen Lounge-Charme.

Die Zahnarztpraxis Lagosch in Kamen meisterte eine besondere Herausforderung und wurde dafür belohnt. Die Räume im Inneren der Praxis mussten für Tageslicht komplett umgebaut werden. Ein individuelles Designkonzept und mithilfe von rahmenloser Glaswände ist ein harmonischer Raum entstanden.

TopDentis Cologne in Köln hat 2011 einen Umzug in ein Industriegebäude hinter sich gebracht, da die bisherigen Räumlichkeiten zu klein für die Entwicklungen waren. Die 650 Quadratmeter große Praxis in der ehemaligen Werkstatthalle wurde in unterschiedliche Räume unterteilt, die weniger klinisch und dafür eher einen einladenden Effekt haben – die sichtbaren Backsteinmauern erhalten den Loftcharakter auch weiterhin.

Auch die Zahnärztin Dr. Cornelia Hansche, M.Sc., aus Königs Wusterhausen wurde prämiert. Nach Praxisneubau erschien alles im neuen Design: Alle Raumbegrenzungen, die Treppe, das Deckenmodul, sowie die Galerie im Obergeschoss sind geschwungen und erzeugen eine sanfte Raumwahrnehmung. Privatpraxen für Zahnheilkunde in München steht unter Denkmalschutz, so waren spezielle Anforderungen bei Planung der Praxisräume gefragt. Was dabei herum kam, hat die Jury überzeugt.

Die Gemeinschaftspraxis Rita Wacke und Dr. Julia Sommer hat den historischen Bahnhof Warendorf für sich genutzt – dieser wurde 2012 komplett entkernt und zur Praxisfläche umfunktioniert. Da er unter Denkmalschutz steht, war es die beste Lösung die Elemente der ursprünglichen Architektur und die Ansprüche einer modernen Praxis zu vereinen. Erdige Töne dominieren die Ausstattung. Holzelemente harmonieren mit den hohen, weißen Altbauwänden und Pflanzen, sowie Barocktapeten setzen vereinzelt Akzente.

Dr. Sibylle Schaaff beweist, dass es bei einer Praxis nicht auf die Größe ankommt. Sie verknüpfte in ihrer Praxis in Stuttgart zwei Wohneinheiten: 150 Quadratmeter ergeben heute eine wohnliche, freundliche und persönliche Atmosphäre.

Auch dieses Jahr wird der ZWP Designpreis neu vergeben. Einsendeschluss für alle Bewerber ist der 1. Juli 2015. Die Teilnahmebedingungen und -unterlagen finden Sie auf: www.designpreis.org unter dem Reiter „Mitmachen“.