Wie kommt meine Praxis zu mehr Bewertungen?

Immer mehr Menschen greifen bei der Wahl ihres Arztes auf das Internet und seine Bewertungsportale zurück. So kann sich der Patient vorab ein Bild von der Praxis und dem Arzt machen. Das Problem ist jedoch, dass die wenigsten Patienten von sich aus auf die Idee kommen, ihre Meinung im Internet zu hinterlassen.
In solchen Fällen muss die Praxis mit bestimmten Maßnahmen aktiv handeln.

Welche Ziele man mit solchen Bewertungen zu erreichen versucht, werden im Folgenden aufgeführt, um im weiteren Verlauf die Maßnahmen zu bewerten. Eines der wichtigsten Ziele ist die Sicherung eines guten Rufs. Um möglichen negativen Bewertungen vorzubeugen, empfiehlt es sich für jedes Bewertungsportal in Google, in dem ihre Praxis aufgeführt ist, gute Bewertungen zu sammeln. Negative Durchschnittsnoten wirken sich negativ auf das Google-Ranking aus. Demnach sind regelmäßige, positive Bewertungen in mehreren Portalen wichtig für die Praxis und ihr Google-Ranking. Denn das zahlt sich besonders bei Neupatientenakquise aus. So macht es einen guten Eindruck, wenn die Praxis in der Sucherergebnisliste relevanter Bewertungsportale oben erscheint. Wenn das erreicht ist, stehen die Chancen gut, dass Patienten sogar einen längeren Weg auf sich nehmen, um genau in dieser Praxis behandelt zu werden. Wer sich auf bestimmte Leistungen fokussiert, sollte die Patienten um Bewertungen bitten, die eben in diesem Leistungsbereich behandelt wurden. So steigt die Chance, dass Google die Relevanz der Praxis für diese Leistungsbereiche höher einordnet und Patienten so schneller darauf aufmerksam werden.

Es gibt verschiedene Wege an Bewertungen zu kommen – welche Methode am besten passt, muss jede Praxis für sich entscheiden. Die gängigsten Vorgehensweisen sind: Die Bewertung durch Kärtchen, iPad-Apps oder über Dienstleister.

Wer Bewertungen durch Bewertungskärtchen fördern möchte, druckt am besten die Internetadressen eines oder mehrerer Bewertungsportale auf ein Kärtchen. Diese müssen dann mit der Bitte um eine Bewertung an die Patienten verteilt werden. Die Druckkosten sind zwar gering, aber der Zeit- und Arbeitsaufwand für das Team ist nicht zu verachten, da hier relativ viele Patienten persönlich angesprochen werden müssen. Denn nicht jeder, der eine Karte bekommt, gibt auch eine Bewertung ab. Das Erreichen der Ziele ist dadurch nicht in jedem Fall gewährleistet.

Einige Bewertungsportale bieten eine App für iPads an – diese kann dann sogar im Design auf die Praxis abgestimmt werden. Die Anschaffungskosten für die App sind in der Regel nicht so hoch und auch der Aufwand für das Team ist nicht besonders groß. Der Nachteil ist bei den meisten Apps, dass der Patient sich via E-Mail-Adresse registrieren muss und diese Bewertung zu Hause erneut bestätigen muss. Somit ist der Aufwand für Patienten relativ hoch, was möglicherweise nicht zu den Ergebnissen führt, die man sich erhofft. Nichtsdestotrotz unterstützt diese Option das Google-Ranking, denn durch das Sammeln von Bewertungen wird die Praxis zumindest auf dem entsprechenden Portal stetig weiter nach oben in den Suchergebnisliste steigen und öfter in die engere Auswahl von Zahnarztsuchenden geraten.

Eine weitere Option sind Dienstleister, die sich genau darum kümmern und beiden Parteien die Arbeit abnehmen. Im Wesentlichen übernimmt der Dienstleister die Veröffentlichung einer Bewertung eines Patienten im Internet, ohne diese inhaltlich zu verfälschen. Der einzige Nachteil sind die Kosten. Dafür verspricht die Maßnahme Erfolg, da das Sammeln von Bewertungen kontrolliert werden kann und demnach explizite Defizite analysiert und optimiert werden können.

Weitere Möglichkeiten, sich Bewertungen einzuholen sind beispielsweise die Bewertungsaufforderung mit dem Recall oder mit der Rechnung an den Patienten, über Facebook oder via E-Mail Newsletter.